Den höchsten prozentualen Anstieg unter allen Bezirken schafften bei dieser Landtagswahl die Mittelfranken. Mit einem Plus von 556 % an Stimmen konnte der Bezirksverband von Wenzel Cerveny ein respektables Ergebnis einfahren. Mit 0,8 % der Gesamtstimmen ist die Bayernpartei damit auch in der größten fränkischen Region wieder in den zählbaren Bereich zurückgekehrt. Mit den nun gewonnenen Strukturen wird es bei der nächsten Wahl möglich sein, noch soweit zuzulegen, dass der Landtagseinzug auch in der einstigen BP-Diaspora massiv unterstützt wird.

Das beste Einzelergebnis erreichte Wenzel Cerveny mit 450 Erststimmen im Stimmkreis Ansbach-Nord und 936 Gesamtstimmen. Auf Platz zwei kam Heidi Abele-Kloha, die 708 Erststimmen Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und 327 weitere Stimmen in den übrigen Stimmkreisen holte. Im Stimmkreis Roth errang Josef Mauderer als Direktkandidat einen Stimmanteil von 1,3 %.

Am meisten Persönlichkeitsstimmen aus dem ganzen Bezirk erreicht Jürgen Fischer. Das Bezirksvorstandsmitglied aus Ansbach bekam 395 Stimmen und schoß damit in die obere Hälfte der Liste vor.

Insgesamt zeigten sich die meisten mittelfränkischen Aktiven zufrieden mit dem Abschneiden der Bayernpartei. Für eine Partei, die vor Ort bisher kaum verankert war, holte sie ein respektables Ergebnis, wenngleich sich die meisten noch einen etwas höheren Wähleranteil erhofft hatten. Dass die BP kaum irgendwo derart stark zulegen konnte wie in Franken, zeigt jedenfalls, dass hier noch ein enormes Potential vorhanden ist.

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