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Nein zum Rauchverbots-Begehren!

Die Bayernpartei ruft die bayerischen Bürger dazu auf, das von der ÖDP initiierte und von Rot-Grün maßgeblich unterstützte Volksbegehren zur kompromisslosen Verschärfung des Rauchverbots nicht zu unterstützen.

Dr. Hermann Seiderer, Ehrenvorsitzender der Bayernpartei, erklärt hierzu: “Manche Bürger können sich leider durchaus vorstellen, hier zu unterschreiben. Schließlich geht es angeblich nur darum, ob der Volksentscheid überhaupt zugelassen wird. Und in einer Demokratie kann es ja nicht schaden, die Bürger um ihre Meinung zu fragen. Diese Ansicht verkennt aber, daß auch der demokratischen Entscheidung Grenzen gesetzt sind: Hier soll die Mehrheit darüber bestimmen, wie eine Minderheit (die bayerischen Wirte) ureigenste Angelegenheiten löst. Ob die Wirte ihre Gäste rauchen lassen oder nicht, geht nur diese etwas an – da sollte sich die Politik nicht einmischen.”

Zudem gab Dr. Seiderer zu bedenken: “Wenn das Volksbegehren erfolgreich ist, wird in zahlreichen privaten Räumen das Rauchen fast ausnahmslos verboten. Es wird kaum noch Möglichkeiten geben, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Scheitert die Kampagne hingegen, dann bedeutet das noch lange nicht, daß jeder überall zum Mitrauchen gezwungen ist. Die Wirte behalten selbstverständlich die Option, das Rauchen mittels ihres Hausrechts zu verbieten – wie dies bei sehr vielen Speiselokalen schon längst passiert ist, noch lange, bevor die Politik das Thema für sich entdeckt hat.

Natürlich ist Rauchen schädlich. Als Arzt würde ich nie einem Patienten dazu raten, das Rauchen anzufangen. Aber die Menschen sind in einer freiheitlichen Gesellschaft für ihre Gesundheit selbst verantwortlich. Für viele ist eine Zigarette nach dem Essen ein Stück Genuß und auch Lebensqualität, das man ihnen nicht ohne Not verbieten sollte.

Wenn die 930.000 Bürger, die das Volksbegehren nun unterzeichnen müssten, stattdessen lieber mit ihren jeweiligen Wirten reden würden, dann gäbe es vor Ort individuellere und sinnvollere Lösungen statt eines radikalen von oben aufgepfropften Zwangssystems.

Gerade in der Gastronomie gilt der gute bayerische Grundsatz ‘Wer zahlt, schafft an’. Lassen wir nicht die Wirte die Zeche für den Profilierungsdrang einiger Politiker zahlen!”

Hören Sie hier die Rede von Bayernpartei-Generalsekretär Hubert Dorn zum Thema.